Beistandschaft

Bei einer Beistandschaft unterstützt das Jugendamt alleinstehende Mütter darin, für Ihr Kind die Vaterschaft festzustellen. Zudem kann es Unterhaltsansprüche Ihres Kindes geltend machen.
Eine Bestandschaft ist nur möglich, wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht hat oder falls das gemeinsame Sorgerecht vereinbart ist, wenn sich das Kind in ihrer Obhut befindet. Sie kann auch schon vor der Geburt des Kindes beantragt werden.

Das Sorgerecht der Eltern wird durch die Beistandschaft nicht eingeschränkt, diese beschränkt sich wirklich nur auf die genannten Bereiche - Vaterschaftsfeststellung und Unterhaltsansprüche des Kindes. Und der Beistand - also das Jugendamt - wird auch nur neben der Mutter vertretungsberechtigt. Das kann beispielsweise bedeuten, dass der Beistand Klage auf Unterhaltszahlungen einreicht. Dabei können die Unterhaltsansprüche freiwillig - durch Urkunde - anerkannt werden oder sie werden durch ein Gerichtsverfahren geklärt und gegebenenfalls durch Zwangsvollstreckung durchgesetzt.


Die Beistandschaft kann jederzeit von der Mutter beendet werden. Hierzu muss sie nur ein Schreiben an das Jugendamt senden in dem sie die Beendigung der Beistandschaft verlangt. Eine erneute Beistandschaft kann später wieder beantragt werden.

 

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